Preis für das Projekt des Jahres 2025

Preis für das Projekt des Jahres 2025

Eine Farbe mit vier verschiedenen Erscheinungsbildern: HevoFame aus Zwolle gewinnt das Projekt des Jahres

Das Projekt ‘Centrada Lelystad’ wurde auf der sehr gut besuchten Veranstaltung von Trespa | Archicomm am 15. Januar auf Schloss De Vanenburg in Putten zum Projekt des Jahres gewählt. Naomi Even von HevoFame war der Architekt. Der Wettbewerb wurde zum dritten Mal organisiert und scheint sich zu einer festen Größe im niederländischen Architektenland zu entwickeln.

Zunächst eine Analyse des Siegerprojekts: Als sich die Fassadenverkleidung des Centrada-Hauptsitzes in Lelystad nach 25 Jahren verfärbte und abzulösen begann, war ein einfacher Austausch die naheliegende Wahl. Man entschied sich jedoch für eine andere Richtung: eine erhebliche Qualitätssteigerung, bei der das Erscheinungsbild des Gebäudes die Identität des Unternehmens besser widerspiegeln sollte.

Die Wahl fiel auf eine Umschlagkonstruktion mit Trespa Meteon® Lumen in Kombination mit Uni Colours. Dort wurden die vier Meteon-Paneele in einer Farbe, aber mit unterschiedlichen Oberflächen angebracht. Das Ergebnis ist eine Fassade, die stark auf Licht reagiert: Je nach Tageszeit, Jahreszeit, Wetter und Blickrichtung ändert sich die Plastizität des Gebäudes. Mit anderen Worten, es handelt sich um eine Farbe mit vier verschiedenen Erscheinungsbildern.

Neben der architektonischen Wirkung spielt auch die Funktionalität eine große Rolle. Die Meteon-Paneele sind vandalismussicher und wartungsarm, was den Verwaltungsaufwand von Centrada in den kommenden Jahren reduziert. Die Umsetzung mit Salverda Bouw und H&S Montage wurde sorgfältig organisiert, einschließlich der Nutzung eines Schuppens gegenüber dem Büro für die Vorbereitungsarbeiten. Dem Lieferanten Jongeneel gelang es, den Materialverlust durch einen geschickten Sägeplan auf unter 10% zu begrenzen. Die Kombination aus ausgeprägtem Lichtspiel, praktischer Robustheit und intelligenter Zusammenarbeit in der Kette war für alle Abstimmenden im Saal ein entscheidender Grund, dieses Projekt zum Sieger zu küren.

Das Team des Siegerprojekts war sichtlich glücklich. Blumen und die schöne gravierte Plakette wurden vom Trespa-Team auf der Bühne überreicht.

Das Beste vom Rest 

Der zweite Preis ging an den Architekten Rigobert Nivillac (von Atelier Leon Thier / Wubben Chan Architekten) für das Koploper-Projekt in Gouda. Praktisch neben dem NS-Bahnhof wurde das ‘Unmögliche möglich gemacht’. Dabei handelt es sich um den Entwurf eines nachhaltigen Gebäudes mit 156 Sozialwohnungen und Einrichtungen, das sich durch die eigenwillige Identität des in der Entwicklung befindlichen Gebiets Spoorzone auszeichnet. Verdouw Bouwproducten war der Lieferant für das Projekt.

Louwers Mediagroep - Auszeichnung für das Projekt des Jahres 2025

Auch das Projektteam von Imagine Rotterdam - tanzende Türme mit strapazierfähiger Haut - konnte anschließend mit einem breiten Lächeln nach Hause fahren. Sie haben den dritten Preis gewonnen. An der Laan op Zuid in Rotterdam sind zwei imposante Wohntürme mit Eigentums- und Mietwohnungen um einen grünen Innengarten herum durch einen massiven Sockel verbunden. Der Fassaden- und Fassadenspezialist FLOW Jongeneel war der Auftragnehmer. Robertus de Bruin von Barcode-Architekten waren für den Entwurf verantwortlich.

Podiumsdiskussionen

Wie bei den beiden vorherigen Ausgaben hatte Trespa in Zusammenarbeit mit der Fachplattform Archicomm ein umfangreiches Programm für die Besucher zusammengestellt. So wurde zum Beispiel eine schöne Dokumentation über die 12 Nominierten des letzten Jahres gezeigt. Außerdem gab es zwei interaktive Podiumsdiskussionen auf der Bühne, die von Moderator Jerry Helmers geleitet wurden.

In der ersten Podiumsdiskussion wurden den Besuchern folgende Themen vorgestellt Tierra Outdoor, einem Hersteller von Gartenmöbeln. Und was war die Überraschung bei diesem Gespräch? Die praktische Haltbarkeit! Die Gartenmöbel sind aus Trespa-Platten gefertigt! Cas Broeren und Daan van Stiphout von Tierra Outdoor erzählten, wie die Zusammenarbeit mit Trespa zustande gekommen war. Im Namen von Trespa waren Fokke Vos und Tjeerd den Houter auf der Bühne.

ChatGPT bestimmt

Die zweite Podiumsdiskussion war spannend, weil... zu Beginn der Interaktion auf der Bühne niemand wusste, was das Thema der Diskussion sein würde. Das wurde nämlich live von ChatGPT entschieden.

Moderator Jerry Helmers gab auf der Bühne eine kreative Aufforderung ab und die KI traf die Wahl. Vier Zuschauer, die eine Trespa-Probe unter ihren Sitzen fanden, wurden zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion eingeladen.

ChatGPT wollte zum Beispiel wissen, wie die Diskussionsteilnehmer auf die Frage reagierten, ob nachhaltiges Bauen vor allem Marketing sei und ‘der wahre Gewinn’ darin bestehe, einfach weniger zu bauen. Dies führte zu einer anregenden Diskussion. (“Weniger zu bauen ist in der heutigen Zeit wirklich keine Option!”). Auch die Frage, ob der Architekt seine gesellschaftliche Autorität verloren hat, wurde beantwortet (“Nein!”), und es wurde auch deutlich, dass der Architekt inzwischen nicht mehr ‘nur’ zählt, sondern zunehmend Teil der gesamten Kette ist. Vor allem aber: Ein Architekt muss sich mehr denn je trauen zu wählen. “Sonst landet man im Mittelmaß”.”

Gute Anregungen also, die ChatGPT lieferte und die zu einer unerwartet lustigen - und doch sehr gehaltvollen - 25-minütigen Interaktion auf der Bühne führten.

Übrigens wurden alle Besucher auch mit dem Dänen bekannt gemacht Jorgen Hauritz, der im vergangenen Jahr als Country Manager für die Niederlande und das Vereinigte Königreich begann. Damit hat Trespa auch ein Stück Erfahrung und Wissen über die Fassadenbranche mitgebracht. Laut Hauritz, der auch eine kurze Präsentation hielt und auf der Bühne interviewt wurde, gehören die Architekten in den Niederlanden zu den besten der Welt, aber... “wir sollten nicht vergessen, dass wir in Zeiten des Wandels ständig an unserer Kreativität arbeiten müssen.”

Kooperationen und schöne Fassaden zelebrieren

Jim Wolters, Account Manager Fassade bei Trespa én Organisator der Veranstaltung, blickt mit großer Zufriedenheit auf die dritte Ausgabe zurück. “Es war sehr interaktiv. Das Publikum war ständig in das Geschehen auf der Bühne involviert, und auch in den Pausen und beim anschließenden Buffet gab es viele spannende Momente zum Netzwerken. Für mich ist die Trespa | Archicomm-Veranstaltung ein großartiger jährlicher Moment, bei dem die Zusammenarbeit und schöne Fassadenarbeiten gefeiert werden. Das Tolle an dieser Ausgabe war, dass die Projekte, die im Mittelpunkt unseres Dokumentarfilms standen, auch buchstäblich eine Menge Inspiration boten. Die Architekten suchten sich gegenseitig und wollten voneinander lernen, um auch sich selbst einen weiteren Impuls zu geben und einen Schritt nach vorne zu machen.”

Auf die Frage, ob die Veranstaltung im Jahr 2027 wieder auf die Tagesordnung gesetzt wird, lacht Jim. “Was mich betrifft, ja. Das Gefühl ist gut, wir erhalten positive Rückmeldungen und wir haben auch buchstäblich für Verbindungen zwischen den Menschen in der Branche gesorgt. Wie immer werten wir nach der Veranstaltung aus, aber ich persönlich freue mich darauf, dass wir uns im Januar 2027 auf diese Weise - mit viel Interaktion - wieder treffen.”

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